St. Arnold international vorne mit dabei

Ein Wochenende, zwei Länder, drei Podestplätze – die Karateabteilung des TuS St. Arnold war Anfang September international stark vertreten. Während Martin Nienaber in Rumänien beim EGKF Cup startete, nutzten Anna-Maria Bader und Denise Rottewert den internationalen Topaz Cup in den Niederlanden als wichtigen Vorbereitungswettkampf.

EGKF-Topaz-Cup
Martin Nienaber, Denise Rottewert und Anna-Maria Bader

Bronze für Martin Nienaber in Rumänien

Im rumänischen Timișoara fand Anfang September der EGKF Cup statt. Mit dem deutschen Goju-Ryu-Team reiste Martin Nienaber an und trat in der Altersklasse Kata männlich Ü55 an. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld konnte er seine Leistung abrufen und sich erneut einen Platz auf dem Treppchen sichern. Mit der Bronzemedaille belohnte er sich für seinen starken Auftritt und unterstrich einmal mehr seine Konstanz auf internationalem Niveau.

Starke Auftritte beim Topaz Cup in den Niederlanden

Zeitgleich gingen Anna-Maria Bader und Denise Rottewert beim internationalen Topaz Cup im niederländischen Leiden an den Start. Für beide war es nach der Sommerpause ein wichtiger Test, um mental wie körperlich wieder Wettkampfroutine zu sammeln.

Im Kata zeigten die St. Arnolderinnen starke Leistungen:

Denise Rottewert räumte ihren Pool souverän auf und zog nach zwei Vorrundensiegen ins Finale ein. Dort unterlag sie knapp und holte Silber.

Anna-Maria Bader musste sich im Halbfinale der späteren Finalistin geschlagen geben, sicherte sich anschließend aber Bronze. Damit standen beide Athletinnen gemeinsam auf dem Podium – ein starkes Signal nach der Pause.

Hochspannung im Kumite

Auch in den Kumite-Wettbewerben lieferten die beiden Karateka beeindruckende Auftritte. Denise Rottewert startete in der Leistungsklasse +68 kg und traf im Halbfinale auf eine schottische Nationalsportlerin. Der Kampf entwickelte sich zu einem packenden Schlagabtausch: 0:1, 1:1, 1:2, 2:2, 3:2 – Punkt um Punkt kämpften beide auf Augenhöhe. Am Ende musste sich Rottewert denkbar knapp geschlagen geben, durfte sich aber über eine Bronzemedaille freuen.

Anna-Maria Bader eröffnete ihre Kumite-Kategorie mit einem Halbfinale gegen eine Athletin aus Belgien. Ein unglücklicher Zwischenfall mit den Kampfrichtern führte zu einer kurzen Unterbrechung, doch Bader ließ sich nicht beirren, kämpfte beherzt weiter und eroberte ebenfalls Platz 3.

Die Bilanz des Wochenendes kann sich sehen lassen: drei Athleten, fünf Medaillen, starke Kämpfe und wertvolle Erfahrungen gegen internationale Konkurrenz. Vor allem die Duelle mit bislang unbekannten Gegnern lieferten wichtige Erkenntnisse. Für die St. Arnolder Karateka war der Doppel-Einsatz die perfekte Generalprobe auf dem Weg zu den anstehenden Deutschen Meisterschaften.

 
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